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Bürgerinitiative Brettwald - Ferienprogramm im Brettwald


Motten fangen, Würmer essen, Spinnenbeine zählen Wasser und Apfelsaft waren heiß begehrt beim Ferienprogramm der BI Brettwald, zu dem 24 Kinder gekommen waren. Bei der gut vorbereiteten Waldrallye ging es in kleinen Gruppen quer durch den Brettwald, Start und Ziel war das Schützenhaus. Die Kids mussten nicht nur den richtigen Weg finden (Wie war das noch? Im Osten geht die Sonne auf, ….?), sondern lernten auch einige Bäume und ihre Bewohner kennen.
Treffen am Schützenhaus Gegenstände ausfindig zu machen, die nicht in den Wald gehören, war kein Problem. Schwieriger wurde es, als es darum ging, die Höhe des Hochsitzes zu schätzen. "Wenn ich deine Körpergröße mit 3,5 malnehme, könnte es hinkommen", meinte Veronique, und Daniel rechnete es blitzschnell im Kopf aus. Und weiter ging es zur Mutprobe ins Nadelholz: Jeder Teilnehmer musste einen Wurm essen. Nach anfänglichem IIH-Rufen hieß es dann schnell: Darf ich bitte noch zwei? Damit der Weg nicht lang wurde, erzählten die Betreuer unterwegs, wie das mit der Naturverjüngung im Brettwald vor sich geht, und einige hörten auch die Geschichte vom alten Indianerhäuptling und den frechen Mäusen. An den Mäuseschwänzchen kann man nämlich einen Douglasienzapfen erkennen. (Die Geschichte kann man auf unserer Homepage unter Ferienprogramm 2003 nachlesen.)
Fledermaus und Motte - ein rasantes Spiel
Nachdem noch verschiedene Schätz- und Erkennungsaufgaben gelöst waren, kamen die Lupengläser zum Einsatz. Da zeigten einige Mädchen ihre Stärken, blitzschnell und ohne Angst fingen sie die kleinen Tierchen ein, egal ob es sich um Asseln, Spinnen oder Tausendfüßer handelte. Innerhalb der Gruppen fachsimpelten die Kinder über die richtige Beinanzahl, denn für das Tier mit den meisten Beinen gab es einen Extrapunkt.
Und wo solls jetzt langgehen?
Mit den kleinen Tieren im Gepäck (die später natürlich wieder in den Wald entlassen wurden) ging es am Erlengraben entlang. Dort sollte genau 1 Liter Bachwasser in einen Plastikbeutel abgefüllt werden, was sich als nicht ganz einfach herausstellte. Letzter Rallye-Punkt war die Pirsch-Strecke: Hier waren 10 täuschend echt aussehende Waldtiere zu entdecken, vom Rehbock über die Wildsau bis zum Dachs und Eichelhäher. Zurück am Schützenhaus gab's Brezel, Möhren und vor allem Getränke. Die Ergebnisse wurden ausgewertet, die Gruppen ließen ihre Tiere wieder frei und auch der junge Grasfrosch durfte zurück in seine natürliche Umgebung, bevor wir mit dem Fledermaus-Motte-Spiel und Grasskifahren den Feriennachmittag beendeten.
Gemeinsame Beratungen
Ganz herzlich möchten wir Revierförster Kaiser danken, dass er uns die wunderschönen Holztiere auslieh. Ein ebenfalls ganz herzlicher Dank geht an Herrn Pirsch vom Schützenverein Östringen, der uns so freundlich den Platz sowie Tische und Bänke zur Verfügung stellte.

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